Windbergschule Freiensteinau Grundschule im Blauen Eck
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Inklusiver Unterricht

Mit der Ratifizierung der UN- Behindertenrechtskonvention und der neuen rechtlichen Grundlagen (Hessisches Schulgesetz vom 01.08 2011 und Verordnung über Unterricht, Erziehung und sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigung oder Behinderungen vom 15.Mai 2012) entwickelte sich der aktuelle Gemeinsame Unterricht zum landesweiten Inklusiven Unterricht weiter. Zentraler Aspekt der UN-Behindertenrechtskonvention ist es, Menschen mit Behinderung eine umfassende Partizipation in der Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Inklusion ist eine Entwicklungsaufgabe, die in die ständige Qualitätsentwicklung jeder Schule eingebettet ist. Schulen mit einer inklusiven Schulkultur sind bestrebt, alle Schülerinnen und Schüler, die sie aufgenommen haben, bestmöglich zu fördern, sie bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und ihnen dadurch die aktive und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei entwickelt sich die Schule langfristig und kontinuierlich in allen Bereichen des Schullebens.


Eine inklusive Schulkultur zeigt sich besonders darin, dass der zwischenmenschliche Umgang in der Schulgemeinde freundlich, wertschätzend und unterstützend ist und das pädagogische Personal diese Haltung beispielhaft vorlebt. Es wird darauf geachtet, Diskriminierungen aktiv zu begegnen.

 

Die allgemeinen Schulen erhalten im Inklusiven Unterricht sonderpädagogische Unterstützung. Zum Inklusiven Unterricht gehören vorbeugende Maßnahmen und inklusive Beschulung. Beratung und Förderung im Inklusiven Unterricht wird von den Lehrkräften der allgemeinen Schule gemeinsam mit Förderschullehrkräften organisiert, verantwortet und gestaltet.

Mithilfe der vorbeugenden Maßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler den Lernzielen der allgemeinen Schule weiterhin folgen können. Dies geschieht durch

  • individualisierende und binnendifferenzierende Arbeitsformen,
  • Maßnahmen, um drohendem Leistungsversagen und anderen Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache sowie der körperlichen, sozialen und emotionalen Entwicklung entgegenzuwirken,
  • die gezielte Anwendung von Maßnahmen des Nachteilsausgleichs im Unterricht,
  • die Beratung und zusätzliche sonderpädagogische Förderung durch sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentren.

   ( Quelle: www.kultusministerium.hessen.de, Zugriff am 30.11. 2013 )

 

Inklusion wird in unserer Schule nicht nur theoretisch betrachtet sondern praktisch umgesetzt.

 

Was heißt das konkret?

 

Die Schüler profitieren wechselseitig von ihrer Verschiedenheit und für sie ist es selbstverständlich, dass ein Anderssein ganz normal ist. In einer inklusiven Lerngruppe bleibt niemand zurück und keines der Kinder wird ausschließlich an vorhandenen Schwierigkeiten gemessen. Jedes Kind hat die Möglichkeit in seinem Tempo an individuellen Themen zu arbeiten und sie sich vor allem nachhaltig zu erarbeiten. Es geht darum „ jedem Kind [die] pädagogische Hilfestellungen zu geben, [die es darin unterstützen,] die eigenen Bildungsprozesse für sich anschlussfähig zu gestalten“ (Hein 2008, 154).

Eines gewinnt hierbei an besonderer Bedeutung: „Mit der Wahrnehmung und Akzeptanz von Heterogenität als Bereicherung verlieren die mit der Homogenisierung von Lerngruppen verbundenen Hoffnungen an Bedeutung“ (Berthold 2004, 233).

 

Ein besonderes Augenmerk legen wir hier bereits auf den Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule.

 

Literatur:

Berthold, Barbara: Übergänge zur flexiblen und integrativen Schuleingangsstufe. In: Denner, Liselotte/Schumacher, Eva (Hrsg.): Übergänge im Elementar- und Primarbereich reflektieren und gestalten. Beiträge zu einer grundlegenden Bildung. Kempten, 2004, S. 229-240

 

Hein, Anna Katharina: Differenzierung. In: Standop, Jutta/Jürgens, Eiko (Hrsg.): Taschenbuch Grundschule (4 Bände), Band 1: Grundschule als Institution. Baltmannsweiler, 2008, S. 147-157

 

Carmen Raschka
Koordinatorin der Studiengänge
B. A. "Frühkindliche inklusive Bildung" (BiB) und
B. A. "Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung" (BASS)
Hochschule Fulda

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